Männer und Fußball
Er, also der Mann an sich, gilt gemeinhin als wenig leidenschaftlich, ekstatisch oder emotional – es sei denn, es geht um Fußball. In der Beziehung distanziert und fast kühl, kann er durchaus schon mal die ein oder andere Träne vergießen, wenn sein Verein verliert oder gewinnt. Das treibt Frauen dann gerne zur Verzweiflung, weil ER offenbar beim Fußball ein ausgeprägteres Gefühlsleben hat als in der Partnerschaft. Doch statt diese Liebe zum Fußball zu verteufeln und den Sport als regelrechten Konkurrenten zu sich selbst wahrzunehmen, sollten Frauen lieber die Chance nutzen, ihren Partner von einer bisher ungewohnten Seite kennenzulernen.
Wenn auch Machos weinen
Denn selbst der größte Macho bekommt feuchte Augen, wenn sein Lieblingsspieler den Verein wechselt, schwört einem Club ewige Treue und kennt sich bei Spielerfrisur- und Trikotfragen erstaunlich gut mit den aktuellen Trends aus. Außerdem scheint kein Auswärtsspiel zu weit entfernt, um dort hin zu fahren, selbst wenn das bedeutet, das gesamte (und von IHR schon für gemeinsame Aktivitäten verplante) Wochenende dem Fußball zu „opfern“. Frauen müssen nämlich bedenken, dass es für IHN kein „Opfer“ ist, sondern ein Ruf, dem er aus Liebe zum Sport folgt. Warum gerade Fußball, fragt frau sich vielleicht? Nun, Fußball ist ein Spiel mit klaren Strukturen und Regeln, die man auch noch relativ leicht verstehen kann.
Fußball ist einfach leichter zu verstehen als Frauen
Kurz: In den Augen von Männern ist Fußball das exakte Gegenteil von Frauen. So wird das Spiel zum regelrechten Zufluchtsort für all jene Männer, die nie so richtig wissen, ob sie bei einer Frau wieder gerade alles falsch gemacht haben, gerade auf die Katastrophe zusteuern oder für den Moment wenigstens auf sicherem Terrain stehen. Für Frauen gilt daher folgendes: Nicht versuchen, durch (geheucheltes) Interesse in die Materie einzudringen, denn das ist Zeitverschwendung. Lieber die Auszeit von einander genießen und sich auf seine Heimkehr freuen.
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