Männer und Autos„Mein Mann liebt sein Auto mehr als mich!“ So manche Frau würde diese Aussage mit mehr oder weniger Augenzwinkern unterschreiben. Doch bei allem Humor, manchmal ist es für Frauen schon schwer nachvollziehbar, warum Er jede Minute mit dem geliebten Vehikel zubringt, dieses putzt, hegt und pflegt und sich zuhause so gar nicht einbringen will oder „kann“. Für sie ist das Ding mit Lenkrad und vier Rädern lediglich ein Fortbewegungsmittel, ein fahrbarer Untersatz mit Motor, der einen von A nach B bringt. Für ihn hingegen ist es eine Art Lebewesen, ein Ausdruck von Kraft, Power und Stärke, mit dessen Hilfe man(n) auch versucht, bei der holden Weiblichkeit zu landen – das klappt leider nur bedingt, aus oben genannten Gründen. Zudem sehen Frauen eine aufgemotzte, teure, schnelle oder getunte „Karre“ oft als den traurigen Versuch des Mannes an, „etwas kompensieren zu müssen“. Das hält natürlich die Herren der Schöpfung nicht davon ab, es weiterhin mit dieser Masche zu versuchen, zumal in ihren Augen das Auto ohnehin die bessere Geliebte ist. Abgesehen davon – das behaupten zumindest etliche Psychologen – fühlt sich ein Mann ohne Auto nackt. Frauen hingegen bedeutet das eigene Auto kaum etwas, selbst, wenn sie sich für den „Schlitten ihres (potentiellen) Partners interessieren und bei ihm Wert auf ein stilvolles Gefährt legen. Deshalb kann man auch bei Männern viel eher als bei Frauen am Auto abschätzen, welchen Beruf/welchen Status ein Mann inne hat. So würde der Chef eines Großunternehmens nur selten auf den Gedanken kommen, einen Klein- oder Mittelklassewagen zu fahren. |